Elektro-Sensibilität − News

Propagandschlacht hat begonnen

Gezielte (Des)Informationskampagnen

Auf der einen Seite ist es sehr schön zu beobachten, wie immer mehr Menschen sehen, was mit 5G auf uns zukommet und sich deshalb im Rahmen Ihrer Möglichkeiten dagegen einsetzen.

Dies ist kritische Bürgerbeteiligung, die eine Demokratie lebendig hält!

Die Industrie möchte sich aber ihr Geschäftsmodell "Mobilfunk" nicht madig machen lassen und beginnt nun mit gezielten Kampagnen Stimmung "Pro Mobilfunk" zu machen. Und so machen Sie zusammen mit der Politik für 5G mobil...

So hat man mir ein Strategiepapier der Fokusgruppe "Digitale Netze" zukommen lassen, in dem die Vorgehensweise beschrieben wird, wie das Tempo beim Ausbau der Gigabitnetze erhöht werden soll.

So geht es zum Einen darum, wie der Ausbau des Glasfasernetzes voran getrieben werden kann durch verbesserte Finanzierung, vereinfachte Genehmigungen und neue Verlegetechniken. Dagegen ist auch erst einmal nichts einzuwenden.

Nun geht es aber auch explizit darum, den Ausbau des Mobilfunknetzes voran zu treiben. So wird hier über eine Änderung des Telekommunikationsgesetzes sowie über eine bessere Akzeptanz für den Aufbau neuer Mobilfunkstandorte nachgedacht.

So werden zur Beschleunigung Anpassungen im Bauordnungs- und Bauplanungsrecht vorgeschlagen. So geht es um vereinfachte Grundbucheinsicht und Nutzung öffentlicher Immobilien und Infrastrukturen. Ebenso sollen die Genehmigungsfristen verkürzt werden.

Montage MobilfunkEin ganzer Massnahmenkatalog soll durchgedrückt werden:

  • Genehmigungsfreie Höhen sollten auf eine Masthöhe von bis zu 15 Metern auf Gebäuden im Innenbereich und 20 Metern Masthöhe im Außenbereich angehoben werden.
  • Für mobile Masten sollte eine Genehmigungsfreiheit bis zur Erteilung der Baugenehmigung des vorgesehenen Standortes, jedoch nicht länger als für einen Zeitraum von maximal 2 Jahren vorgesehen werden.
  • Für Kleinzellen sollte eine weitgehende Verfahrensfreiheit sichergestellt werden und der Roll-Out durch Rahmenverträge vereinfacht werden.
  • Im sogenannten Innenbereich sollte zur Ermöglichung der Errichtung von Mobilfunkstandorten in reinen Wohngebieten die Aufnahme von fernmeldetechnischen Einrichtungen in den Katalog der generell in allen Baugebieten zulässigen Nebenanlagen geprüft werden.
  • Im sogenannten Außenbereich sollte die Errichtung von Mobilfunkanlagen in den Abstandsflächen von sonstigen baulichen Anlagen zulässig sein.
  • etc.

Auch soll die Bevölkerung "aufgeklärt" werden, Zitat:

In Teilen der Bevölkerung herrscht allerdings nach wie vor Skepsis hinsichtlich der durch Mobilfunk erzeugten Elektromagnetischen Felder und dem Auf- und Ausbau von Mobilfunkstandorten. Kritiker und Akteure warnen vor vermeintlichen Gesundheitsrisiken und befeuern so Bedenken gegen Mobilfunk, obwohl nach aktuellem Stand von Wissenschaft und Forschung bisher kein Grund zur Sorge besteht. Diese öffentliche Debatte steht dem Ansinnen einer möglichst flächendeckenden Mobilfunkversorgung entgegen.
Es gilt  daher frühzeitig den gesellschaftlichen Nutzen von Mobilfunknetzen in den Mittelpunkt zu rücken und Vorurteilen, falschen Fakten sowie Mythenbildung mit sachlicher Aufklärung entgegen zu treten und so die notwendige Akzeptanz für den Ausbau zu schaffen.

In deisem Stile geht es in diesem Papier weiter....

 

Interessant zu beobachten, wie nun der "Roll-Out" medial im Fernsehen und in der Presse (wohl nach diesem Papier) vorbereitet wird. So ist immer wieder in TV- und Zeitungsberichten & Leitartikeln (z.B. ZDF, Augsburger Allgemeine) von den "Funklöchern" die Rede und wie schlecht das deutsche Netz sei, so hat der Herr Minister Altmeier immer wieder Gesprächsabbrüche, wenn er mit seinem Dienstwagen unterwegs sei und telefonieren muss - er schäme sich hier ausländischen Staatsmännern gegenüber für das lückenhafte deutsche Netz. Wir würden, was die "Qualität" des Netzes angeht, sogar hinter Bosnien rangieren. Deswegen sei der Wirtschaftstandort Deutschland in Gefahr usw. Und das Bundesamt für Strahlenschutz habe ja schliesslich festgestellt, das unterhalb der geltenden Grenzwerte ja keine Gesundheítsschäden möglich sind...

 

Auch der Spiegel, der früher mal das Sprachrohr eines kritischen und aufgeklärten Bürgertums, einer intellektuellen Elite war, veröffentlicht Artikel, die verharmlosen, ablenken und nur den Nutzen der Technik sehen

https://www.spiegel.de/netzwelt/web/deutschland-warum-unsere-handynetze-so-schlecht-sind-kolumne-a-1297362.html

https://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/deutsche-beurteilen-risiken-durch-strahlung-falsch-a-1298509.html

- auch wenn Radon durchaus eine nicht zu unterschätzende Gefahr ist...

 

Ebenso die Süddeutsche Zeitung, die früher als kritisch und linksliberal angesehen war, bringt von der Industrie vorgefertigte Artikel, die mit gut recherchiertem Journalismus nichts mehr zu tun haben:

https://www.sueddeutsche.de/wissen/mobilfunk-risiken-handy-studien-gefaelscht-1.198256

 

Was die Gesundheitsrisiken angeht, so wird immer wieder auf dieversen Kanälen Entwarnung gegeben:

https://t3n.de/news/smartphones-keine-gefahr-kinder-1214684/?utm_source=pocket-newtab

so auch von der Stiftung Warentest...

Und natürlich ist unsere Bundesregierung auch mit dabei, irgendwie müssen die eingenommenen Milliarden aus der Frequenzversteigerung ja auch wieder ausgegeben werden, so mit einem Förder- und Innovationsprogramm für Kommunen zur Entwicklung & Erprobung von 5G Anwendungen.

https://www.bmvi.de/SharedDocs/DE/Artikel/DG/5g-mobilfunk-zukunft.html

 

Ein krasses Beispiel, wie der Protest schlecht gemacht werden soll, sind Portale im Internet, die angeblich aufklären, "Falschmeldungen" ríchtig stellen und "Fakten" liefern wollen. In Wirklichkeit werden aber einseitig recherchierte und polemisch geschriebene  Beiträge veröffentlicht, so über Impfgegegner, Heilpraktiker, Nahrungsgergänzung und den Widerstand gegen 5G:

https://medwatch.de/2019/12/30/wie-mobilfunkgegner-angst-vor-5g-verbreiten/?utm_source=pocket-newtab  

https://correctiv.org/faktencheck/hintergrund/2019/05/14/droht-die-5g-apokalypse-wie-derzeit-stimmung-gegen-den-neuen-mobilfunkstandard-gemacht-wird

- Vor solchen Portalen kann nur gewarnt werden!

 

Da Ihnen langsam aber sicher die Argumente ausgehen:
Internationale Wissenschaftler entlarven Professor Röösli
Es wird eng für die "offizielle" Wissenschaft

versucht man jetzt ganz geschickt die Propaganda im "Aufklärungsfernsehen", so am 23.01.2020 in ODYSSO bemi SWR anzubringen:

5G - Netz der Zukunft?

Dort kommen zwar auch kritische Stimmen zu Wort, wie der Umweltmediziner Dr. Wolf Bergmann, Peter Hensinger von diagnose:funk sowie diverse Demo-Teilnehmer aus Freiburg.

Deren Argumente lässt man dann aber von "Wissenschaftlern", die der Industrie nahe stehen, wie dem oben erwähnten Martin Röösli von der ICNIRP, Sarah Driessen von der RWTH Aachen sowie dem BfS mit den üblichen Halbwahrheiten und Verdrehungen  entkräften und zeichnet ein farbenfrohes Bild der schönen neuen Digitalwelt mit Virtual Reality, Telemedizin und autonomen Fahren...

Und dann zeigt man noch frustrierte Schwarzwälder, die angeblich keinen Handy-Empfang haben und beklagt die Genehmigungsverfahren bei Moblifunkmasten...

Immerhin spricht man Probleme bei Sicherheit und Datenschutz an...

 

Mit Akzeptanz-Managern gegen 5G-Proteste

Die Regierungen kommen in einen Argumentationsnotstand: Eine Protestbewegung gegen 5G ist entstanden auf Basis wissenschaftlicher Fakten, auf die Bundes- und Landesregierungen nun mit einem großen Aufwand reagieren. Sie lassen Kommunikationsstrategien entwickeln, um auf diese Bewegung Einfluss zu nehmen. Dazu wurden Werbeagenturen und Wissenschaftler engagiert, die die Widerstandsbewegunmg ausmanövrieren sollen.

https://www.diagnose-funk.org/publikationen/artikel/detail&newsid=1602

 

Eingestellt: 26.11.2019, 12:02
zuletzt geändert: 16.08.2020, 08:24

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Kommentare zu diesem Artikel

Kommentare geben die Meinung des jeweiligen Verfassers wieder, dies entspricht nicht unbedingt der Meinung der Betreiber dieser Webseite


von: Oskar

vom: 26.11.2019, 15:16

was nun? Die sind schneller als wir. Es ist meines Erachtens Gefahr in Verzug, Herr Aiwanger prescht vor, so schnell kann keiner schauen. Das ganze Rechtssystem scheint dahin zu sein.
Wir können, glaube ich, nicht mehr lange warten.
Können wir nicht wenigstens eine Sammelanzeige wegen Betrug machen?
In jedem Land ein Anwalt für Strafrecht oder sowas?


von: Myriam

vom: 26.11.2019, 15:17

Ja das kenne ich, auf allen Kanälen laufen Pro 5 G Werbung.... und Beruhigungen....
Die Presse arbeitet für die Industrie....

Die meisten Leute lassen sich davon beeinflussen.... keiner denkt das ist gesundheitsschädlich....
Wir leben in einer Diktatur....


von: Sabine

vom: 26.01.2020, 14:29

danke,danke, danke, das sind ganz wichtige Infos für uns! vor allem die Propaganda, weil wir heute gerade als unsere Hauptaufgabe herauskristallisiert haben, w i e wir den Leuten klarmachen, was hier eigentlich am hellichten Tag mitten in Deutschland geschieht.
Mein Mann und ich kommen immer wieder auf ein geflügeltes Wort unter uns zurück: das 3. Reich lebt.

Hinschauen, Zvilcourage, wir tüfteln noch.

Herzliche Grüße

Sabine


von: Thomas K

vom: 18.08.2020, 20:02


so sehen scheinbar die Bürgerinformationen aus ! Man will den Protest brechen:

Wir müssen uns warm anziehen und uns wappnen vor solcher Desinformation und NICHT-Bürgerdialogen, sondern Behördenmonologen.

Liebe Grüße
Thomas


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