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Baumschäden durch Mobilfunk

An die, die Bäume lieben!

Baumschäden durch MobilfunkDie Ärztin Dr. med. Cornelia Waldmann-Selsam dokumentiert mit ihrem Team seit vielen Jahren die Baumschäden durch Mobilfunk-Sendemasten. Im Jahr 2006 machte sie mich auf den Zusammenhang zwischen den Standorten von Mobilfunk-Sendetürmen und Veränderungen an Bäumen aufmerksam. Seit vielen Jahren beobachte ich das langsame und stetige Sterben der Bäume um Sender herum. Letztendlich werden die Bäume gefällt, weil sie u.a. eine Bedrohung darstellen. Sie dörren aus und die Zweige können brechen, so wie aktuell unter der Last der Menge von Obst sowie bei den immer häufiger auftretenden Stürmen… 

Ich wundere mich seit vielen Jahren, warum denn all´ die Menschen, die vorgeben, die Natur zu lieben, das nicht sehen… Warum schweigen die Naturschutzverbände? Bäume gehören nicht zur Natur?... Bäume wurden z.B. von den Kelten & Germanen verehrt…

Ich leite hiermit ein wichtiges Dokument von Frau Dr. med. Waldmann-Selsam (s.u.) weiter. Übrigens hat sie am 14.07.2018 den Bayerischen Ministerpräsidenten Söder, der sich scheinbar im Digitalisierungs-Rausch befindet, auf dieses Thema aufmerksam gemacht. Man kann gespannt auf seine Antwort sein, wenn denn eine kommt…

Liebe Grüße

Anke Kern

Liebe Mitstreiterinnen, liebe Mitstreiter,

ab 1992 erkrankten Menschen in zeitlichem und örtlichem Zusammenhang mit Inbetriebnahmen von Mobilfunksendeanlagen mit einer Vielzahl unterschiedlicher Symptome.                                                                      

Häufig traten bei etlichen Anwohnern Symptomen auf. Die Betroffenen erlebten, dass die Symptome bei Ortswechsel an funkarme Stellen nach kurzer Zeit nachließen.

Mit der Verbreitung der DECT-Telefone ab Mitte der 90iger Jahre traten schleichend und meist in Unkenntnis der verursachenden Noxe bei Nutzern diffuse körperliche und psychische Beschwerden auf.

Einzelne erkannten den kausalen Zusammenhang, als die Symptome mit Ein- und Ausschalten der Basisstation, mehrfach reproduzierbar im Eigenversuch, kamen und gingen.

Mit diesen Erfahrungen wandten sich viele Leidtragende an die zuständigen Behörden. Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) und das Bundesumweltministerium erhielt Hunderte von Hilferufen.

Das BfS half nicht, sondern verneinte die Möglichkeit eines Zusammenhanges der Symptome mit Hochfrequenzbelastung. Beispiel einer Antwort des BfS aus dem Jahr 2000:

„...Die von Ihnen am Telefon beschriebenen Beschwerden (...) sind sicher unangenehm, zeigen jedoch keinen direkten Zusammenhang mit Expositionen durch elektromagnetische Felder.

...Unterhalb der einschlägigen Grenzwerte gibt es jedoch keine Hinweise auf schädliche gesundheitliche Wirkungen durch hochfrequente Abstrahlung von Mobilfunkanlagen."

Hunderte von Betroffenen erhielten gleichlautende Antworten.

Die Abteilung Nicht-Ionisierende Strahlung des BfS beschäftigte im Jahr 2007 zwölf Mitarbeiter (Physiker, Techniker, Biologen, Psychologen). Hierunter befand sich kein Arzt.

Ab 2004 dokumentierten Ärztinnen und Ärzte Krankheitsfälle im Umkreis von Mobilfunksendeanlagen. Nichtärzte des BfS setzten sich über die ärztlichen Verdachtsdiagnosen hinweg, obwohl die wissenschaftliche Plausibilität des Auftretens von Symptomen unter Hochfrequenzexposition auf Grund von Veröffentlichungen von Ärzten und Medizinmeteorologen seit 1930 gegeben war.

Das BfS verweigerte das Naheliegende sowie ethisch und wissenschaftlich Unabdingbare: Untersuchungen der langzeitexponierten, kranken Menschen in der häuslichen Umgebung.
Im Deutschen Mobilfunk Forschungsprogramm wurden langzeitexponierte, erkrankte Anwohner nicht untersucht.

Eine fatale Unterlassung. Viele Betroffene befanden sich in einer verzweifelten Lage.

Nach Inbetriebnahme von UMTS-Sendern traten ab 2005 häufig gleichzeitig mit den Symptomen bei den Menschen auch Baumschäden auf.

Am 02.08.06 hatte Dr. Volker Schorpp auf einem Fachgespräch des BfS in Oberschleißheim Indizien für einen kausalen Zusammenhang zwischen chronischer Hochfrequenzexposition
und Baumschäden vorgestellt. Und wieder verweigerte das BfS Untersuchungen – diesmal der Bäume.

Frau Weber, eine Mobilfunkgeschädigte aus Münschen, nahm am 17./18.06.08 an der öffentlichen Vorstellung der Ergebnisse des Deutschen Mobilfunk Forschungsprogrammes in Berlin teil.

In einer Pause zeigte sie Prof. Dr. W. Weiss, Bundesamt für Strahlenschutz, und Prof. Dr. A. Lerchl, Strahlenschutzkommission, Fotografien von geschädigten Bäume im Umkreis der Mobilfunksendeanlage Von-Kahr-Straße 61 sowie von Bäumen an zwei weiteren Sendeanlagen.
Dennoch veranlassten weder das Bundesamt für Strahlenschutz noch die Strahlenschutzkommission wissenschaftlichen Untersuchungen von Bäumen im Umkreis von Sendeanlagen.

Als im Juni 2008 in Bamberg und Hallstadt zahlreiche Baumschäden im Umkreis von Mobilfunksendeanlagen – häufig einseitig beginnend - auffielen, begann ich, den Zustand
vieler geschädigter Bäume regelmäßig festzuhalten. Mit der Hoffnung, dass die Dokumentation dieser deutlich sichtbaren Baumschäden eines Tages den Menschen wird helfen können.

Nach Inbetriebnahmen von LTE-Sendern ab 2012 wurden Auswirkungen in mehreren Kilometern Entfernung beobachtet.

Der Verlauf von 2007 bis 2018 erhärtet den Verdacht, dass chronische Hochfrequenzbelastung Bäume schädigt. Hitze und Trockenheit beschleunigen die Schadensentwicklung.

Im Funkschatten von Gebäuden, anderen Bäumen oder Anhöhen konnten sich Bäume im gleichen Zeitraum gut entwickeln – sofern nicht andere schädliche Einflussfaktoren vorlagen.

Jetzt, im Jahr 2018, ist unübersehbar, dass die schweren Kronenschäden eine Gefährdung darstellen.  Wie sollen Gartenämter und Bauhöfe, angesichts der Vielzahl der Kronenschäden, ihrer Verkehrssicherungspflicht nachkommen?

Heute erhaltet Ihr/Sie:

A  Begründeter Verdacht auf kausalen Zusammenhang zwischen Baum- bzw. Waldschäden und chronischer Hochfrequenzbelastung

B  Baumschäden im weiteren Umkreis von Mobilfunksendeanlagen (Entfernungen zwischen 400 m und 4 km) – 40 Beispiele aus Bamberg (2007-2018)

C  Gefährliche Baumschäden im Umkreis von Mobilfunksendeanlagen in ganz Bayern - Beispiele vom Eibsee bis zum Kreuzberg aus dem Jahr 2017 und vom April 2018

D  Beispiele aus unserer Studie über einseitig beginnende Baumschäden im zeitlichen Verlauf. „Radiofrequency radiation injures trees around mobile phone base stations“ von

     Waldmann-Selsam C, Balmori-de la Puente A, Breunig B und Balmori A, veröffentlicht 2016 in Science of the Total Environment
      https://www.researchgate.net/publication/306435017_Radiofrequency_radiation_injures_trees_around_mobile_phone_base_stations


Die Sammlungen belegen, dass es sich nicht um Einzelfälle handelt, aber sie können erschlagen. Bei Interesse an ausgewählten, einzelnen Beispielen sende ich diese gerne zu.

Von weiteren Orten gibt es Dokumentationen, die auf CD versandt werden können. Besonders aussagekräftige Beispiele liegen aus München vor.

Unter folgenden Links gibt es Beispiele von Bäumen unter dem Einfluss von Hochfrequenzsendern

http://www.puls-schlag.org/dr-volker-schorpp.htm

http://kompetenzinitiative.net/KIT/wp-content/uploads/2017/06/Beobachtungsleitfaden-Baumschädenden-durch-Mobilfunkstrahlung.pdf

http://kompetenzinitiative.net/KIT/KIT/baeume-in-bamberg

http://kompetenzinitiative.net/KIT/KIT/baeume-in-hallstadt/

https://www.weisse-zone-rhoen.de/bäume-in-stadt-und-land/

https://www.mobilfunk-oberfranken.de/2015/03/mobilfunkstrahlung-macht-baeume-kaputt/

https://www.diagnose-funk.org/themen/mobilfunk-versorgung/umwelt-landwirtschaft/baumschaeden-mobilfunkantennen

https://www.mowo-flieden.de/baumsch%C3%A4den-durch-mobilfunk/

https://www.bayerische-staatszeitung.de/staatszeitung/wirtschaft/detailansicht-wirtschaft/artikel/baumschaeden-durch-mobilfunk-strahlung.html#topPosition

 

Kurz gefasst:

Dokumentierte Beobachtungen über einen Zeitraum von 10 Jahren und die im August 2016 veröffentlichte Studie
"Radiofrequency radiation injures trees around mobile phone base stations“ über senderseitig beginnende Kronenschäden begründen den Verdacht,
dass neben den bisher bekannten Einflussfaktoren auch hochfrequente elektromagnetische Felder schädliche Auswirkungen auf Bäume haben.

Bei der Festlegung der gesetzlichen Grenzwerte wurden Auswirkungen auf Bäume nicht berücksichtigt.

Die sofortige wissenschaftliche Überprüfung des schwerwiegenden Verdachtes ist erforderlich.

Es verbietet sich, neue Sendeanlagen zu installieren, bevor der dringende Verdacht nicht durch wissenschaftliche Untersuchungen widerlegt wurde.

 

Die Dokumentationen können gerne weitergegeben werden (Umweltverbände, Baumschulen, Gärtner, Waldbesitzer, Bürgermeister, Stadt- und Gemeinderäte,
Gartenämter, Bauhöfe, Landtags- und Bundestagsabgeordnete, Journalisten usw.).

Über die Zusendeung von Beispielen aus verschiedenen Teilen Deutschlands würde ich mich freuen. Besonders wichtig ist jetzt auch das Dokumentieren von Bäumen im Funkschatten.
Denn trotz Hitze und Trockenheit sind diese Bäume häufig noch dicht und grün belaubt.

Lynne Wycherley, eine Dichterin aus England, hat gerade einen Gedichtband “THE TESTIMONY OF THE TREES” veröffentlicht.
Die Bäume legen Zeugnis ab über die schädlichen Auswirkungen hochfrequenter elektromagnetischer Felder auf alle Lebewesen.

http://www.centralbooks.com/testimony-of-the-trees.html

Herzliche Grüsse

Nelly Waldmann-Selsam

 


Weiterführende Links, Dokumente und Quellennachweise:

www.elektro-sensibel.de/downl_count.php?ID=24

www.elektro-sensibel.de/downl_count.php?ID=25

www.elektro-sensibel.de/downl_count.php?ID=18

www.elektro-sensibel.de/downl_count.php?ID=6

Eingestellt: 21.08.2018, 14:23
Geändert: 17.09.2020, 16:45

Quelle: http://www.elektro-sensibel.de/artikel.php?ID=64